Über uns
Aus der täglichen Arbeit mit unseren Hunden wurde eine besondere Aufgabe.
← Zur StartseitePfotenmut ist nicht als theoretisches Konzept entstanden. Es ist das Ergebnis vieler Jahre täglicher Arbeit mit Hunden, unzähliger Begegnungen mit Menschen und einer Erfahrung, die wir immer wieder machen durften: Hunde können Menschen dabei helfen, ihre Angst vor Hunden neu zu verstehen und Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen.
Hinter Pfotenmut steht Husky Karlsruhe mit unserem Rudel aus 13 Huskys und unserer langjährigen Erfahrung im täglichen Umgang mit Hunden und Menschen.
Unser Hauptgeschäft sind eigentlich Husky-Erlebnisse: Kindergeburtstage, Familienwanderungen, Schulklassenausflüge, Angebote für Einrichtungen der Lebenshilfe und viele weitere Begegnungen zwischen Mensch und Hund. Doch gerade durch diese vielen Begegnungen entwickelte sich im Laufe der Jahre ein weiterer Bereich, der uns heute besonders am Herzen liegt: die Arbeit mit Menschen, die Angst vor Hunden haben.
Der Grundstein für Husky Karlsruhe wurde 2015 mit unserem ersten Husky gelegt. Nach und nach kamen weitere Huskys bereits als Welpen zu uns und unser Rudel wuchs. Zeitweise waren wir zusätzlich im Tierschutz aktiv, nahmen Hunde auf, sozialisierten sie und begleiteten sie auf ihrem Weg in ein neues Zuhause.
2019 absolvierten wir die Ausbildung zum Hundetrainer. 2020 ging Husky Karlsruhe schließlich als eigenständiges Freizeitangebot an den Start.
Seitdem begegnen bei uns jedes Jahr sehr viele unterschiedliche Menschen unseren Hunden – Kinder, Familien, Schulklassen, Menschen mit Behinderungen, Hundebesitzer und Menschen, die teilweise seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten große Angst vor Hunden haben. Und genau diese Begegnungen haben Pfotenmut geprägt.
Bei unseren Angeboten begegneten uns immer wieder Menschen, die zunächst großen Abstand zu unseren Hunden hielten. Manche wollten keinen Hund berühren. Andere hatten bereits Schwierigkeiten damit, wenn ein Hund in ihrer Nähe stand. Wieder andere wechselten im Alltag die Straßenseite oder vermieden bestimmte Orte vollständig, sobald dort Hunde sein könnten.
Dabei konnten wir über die Jahre immer wieder etwas Besonderes beobachten: Wenn Menschen Hunde verstehen lernen, verändert sich häufig auch ihre Angst.
Plötzlich wird aus einem vermeintlich bedrohlichen Verhalten ein verständliches Signal. Die Körperhaltung eines Hundes bekommt eine Bedeutung. Unsicherheit wird erkennbar. Abstand, Annäherung und Kommunikation können besser eingeschätzt werden. Und aus dem unbekannten und damit möglicherweise bedrohlichen Tier wird Schritt für Schritt ein Lebewesen, dessen Verhalten verstanden werden kann.
Genau daraus entwickelte sich unsere Angstbewältigung.
Eine der größten Besonderheiten unserer Arbeit ist unser Rudel. Bei uns wartet nicht „der Therapiehund“, der für jeden Teilnehmer und jede Situation eingesetzt wird. Uns stehen 13 Hunde mit unterschiedlichen Charakteren, Temperamenten und Verhaltensweisen zur Verfügung. Und genau das ist für unsere Arbeit unglaublich wertvoll.
Denn auch Menschen mit Angst sind unterschiedlich. Für einen ersten vorsichtigen Kontakt kann ein ruhiger Hund geeignet sein. Später kann ein anderer Charakter dabei helfen, weitere Situationen kennenzulernen. Im Verlauf können Begegnungen mit unterschiedlichen Hunden und schließlich auch Situationen innerhalb des Rudels hinzukommen. Dadurch können wir die einzelnen Schritte sehr individuell gestalten.
Nicht der Mensch muss zu unserem Hund passen. Wir können den passenden Hund für den jeweiligen Menschen und den jeweiligen Schritt auswählen.
Und wenn das Vertrauen wächst, lernen unsere Teilnehmer nicht nur einen einzelnen Hund kennen, sondern unterschiedliche Charaktere und Ausdrucksformen. Das ist besonders wichtig für den späteren Alltag – denn dort begegnet ihnen schließlich auch nicht immer derselbe Hund.
Unser heutiges Konzept entstand nicht an einem einzigen Tag. Es entwickelte sich Schritt für Schritt aus der praktischen Arbeit mit Menschen mit Angst vor Hunden.
Wir haben beobachtet, welche Situationen besonders schwierig sind. Welche Erklärungen helfen. Wann ein nächster Schritt sinnvoll ist. Wann mehr Abstand benötigt wird. Und welche Erfahrungen Menschen dabei helfen können, das Verhalten eines Hundes anders einzuschätzen. Auch die Rückmeldungen und Erfahrungen unserer Teilnehmer sind über die Jahre in die Weiterentwicklung unseres Programms eingeflossen.
So entstand aus einzelnen Begegnungen ein strukturiertes Programm zur Angstbewältigung. Aus der Praxis. Gemeinsam mit Menschen mit Angst. Und mit einem ganzen Rudel an unserer Seite.
Anfang 2026 bekam unser Programm schließlich einen eigenen Namen: Pfotenmut – Begleiter bei Angst vor Hunden.
Gleichzeitig haben wir unser Konzept um eine eigene Teilnehmer-App erweitert. Damit endet die Begleitung nicht mehr in dem Moment, in dem eine praktische Einheit vorbei ist. Unsere Teilnehmer können Inhalte noch einmal nachlesen, sich mit Hundesprache beschäftigen, ihre persönliche Entwicklung festhalten und auf unterstützende Inhalte zurückgreifen. Für uns schafft die App gleichzeitig eine Verbindung zwischen den einzelnen praktischen Einheiten. Die App ansehen
Die Technik steht bei Pfotenmut aber niemals im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt stehen immer der Mensch, seine persönliche Angst, das Verstehen der Hunde – und die reale Begegnung.
Wir sind keine Psychotherapeuten und Pfotenmut ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung. Unsere Stärke liegt an einer anderen Stelle: in der praktischen Arbeit mit Hunden und Menschen.
Durch unsere tägliche Arbeit mit unserem Rudel und die vielen Tausend Menschen, die unsere Angebote im Laufe der Jahre besucht haben, erleben wir sehr unterschiedliche Reaktionen, Situationen und Begegnungen.
Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass jemand sagt: „Du brauchst keine Angst zu haben.“ Vertrauen entsteht durch Verstehen, positive Erfahrungen und viele kleine Schritte.
Michael Müller · Husky KarlsruheMittlerweile ist unsere Angstbewältigung nicht mehr nur ein regionales Angebot. Menschen nehmen auch weitere Wege auf sich, um mit unserem Rudel zu arbeiten.
Die Kombination aus jahrelanger praktischer Erfahrung, einem großen Rudel mit unterschiedlichen Hundecharakteren, persönlicher Begleitung und unserem strukturierten Pfotenmut-Programm ermöglicht uns eine Form der Arbeit, die sich deutlich von einem klassischen Hundekontakt unterscheidet.
Unser Ziel ist dabei nicht, dass anschließend jeder Mensch Hunde lieben muss.
Unser Ziel ist Freiheit.
Die Freiheit, einem Hund im Alltag begegnen zu können, ohne dass die Angst bestimmt, was als Nächstes passiert.
Genau dafür gibt es Pfotenmut.
Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich – denn es muss auch menschlich passen. Du erzählst, was dich beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, wie ein Weg für dich aussehen könnte.
Pfotenmut ist ein Angebot zum begleiteten Vertrauensaufbau zwischen Mensch und Hund. Es ist keine Psychotherapie und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn deine Angst dich im Alltag stark einschränkt, sprich bitte zusätzlich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt – wir arbeiten gern begleitend dazu.
Für Therapeuten und Hundeschulen
Sie begleiten Menschen mit Angst vor Hunden – als Therapeutin, als Therapeut oder in Ihrer Hundeschule? Das Pfotenmut-Programm können Sie für Ihre eigene Arbeit buchen: mit Workbook, Ablauf und der Teilnehmer-App.
Für Fachleute entsteht gerade ein eigener Zugang mit eigener Teilnehmerverwaltung. Bis dahin sprechen wir gern persönlich über Ihr Vorhaben.
07247 / 9549880Technik im Hintergrund
Terminverwaltung, Kundenakte und die App laufen auf einer Plattform, die wir selbst entwickeln und täglich im eigenen Betrieb einsetzen. Pfotenmut ist Teil der Org Familie – einem System aus Plattformen für kleine und mittlere Betriebe.
Deine Daten liegen auf Servern in Deutschland, bei einem deutschen Betrieb. Kein Konzern, keine Weitergabe an Dritte.
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